openSuSE und iSCSI boot….

So langsam mag ich openSuSE nicht mehr… selbiges auf einem Server ohne Platte (die im SAN ist) zu installieren, artet da richtig in Arbeit aus.

  • Bei Installation von (Remote-) DVD gibt es keine Möglichkeit, irgendwo Netzwerkparameter vor der Installation zu setzen, so das der erstmal ohne Platte aussteigt und iSCSI Platten nicht mounten kann. Wenn man als Installationsquelle Netzwerk wählt, kann man das zumindest ändern, und hinterher doch wieder auf DVD umschalten.
  • Das GUI zum Verbinden von iSCSI-Targets ist komplett kaputt, der findet zwar im yast die Platten, listet die aber nur als leere Zeilen auf. Verbinden geht gar nicht. Naja, es gibt ja 2. Konsole und iscsiadm…
  • Nach der Basisinstallation stürzt das System vor der weiteren Konfiguration ab, und zwar nach dem Ausführen der Scripte in der initrd meint er, die Platte nicht mehr zu finden. Es findet sich nen Bugreport, das der iscsid kaputt ist, das in 11.2 und 11.4 gefixed wurde, der Fehler aber in 12.1 wieder da ist. Immerhin, wenn man beidseitiges CHAP verwendet, tritt der Fehler nicht auf, weil der iscsid wohl nur ein Problem mit leeren Benutzernamen / Passworten hat.
  • Der Rest der Installation läuft erstmal durch, nach dem Update zeigt yast sogar die iscsi-Targets, verbinden kann er die aber immernoch nicht
  • multipathd stürzt beim Starten mit buffer overflow ab, komischerweise auf der Konsole im Vordergrund mit Debugging gestartet läuft er. In der nächsten Version ist es gefixed, also mal schnell aus den Quellen nachinstallieren…
  • Das man sich dann das Configfile /usr/share/doc/packages/… ziehen muss, um ein Template zu haben, ist auch unschön
  • Viel hässlicher ist aber, das das SuSE udev-Script für kpartx kaputt ist und ein vol_id aufrufen will, was es nicht gibt. Das Script aus den multipath-Sourcen geht, nur kopiert er das unter einem anderen Namen nach /etc/udev, so das man das da auch von Hand ändern muss.Ohne das Script gibts keine Device-Nodes für die Partitionen unter /dev/mapper/
  • Jetzt nur noch dm-multipath der initrd hinzufügen (/etc/sysconfig/kernel) und die neu bauen (mkinitrd)… und die Kiste bootet erst mal gar nicht mehr, weil er das Root-Device nicht findet
  • Also da auch in /boot/grub/menu.lst den Eintrag für das root-Device auf das passende Device-mapper Device ändern

PS: Wollte es zwischenzeitlich schon mit Ubuntu Server versuchen, das ist auch nicht besser, wenn auch anders…. da habe ich keine Möglichkeit gefunden, der initrd zu sagen, das er die Netzwerkparameter entweder statisch setzen soll oder direkt von den Netzwerkkarte (ibft) lesen soll, ohne DHCP tut der wohl gar nicht…

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